20.06.2022

 

11. Delegiertenversammlung WOHNEN SCHWEIZ 2022

 

 

Rund 100 Personen, darunter 75 Delegierte, durfte der Präsident von WOHNEN SCHWEIZ Daniel Burri an der diesjährigen Delegiertenversammlung in Näfels (GL) begrüssen. Zusätzlich überreichte er der GAW Linth den Anerkennungspreis für innovative Genossenschaftsarbeit für das Projekt «Beuge» und die daraus entstandenen Alterswohnungen.

 

Vor dem offiziellen Teil referierten zwei Persönlichkeiten über das denkmalgeschützte Haus zur Beuge in Näfels. Den Anfang machte Franz Landolt, Präsident der Genossenschaft Alterswohnungen Linth (GAW Linth). Er referierte über die Hintergründe und Stolpersteine des Projekts. Der Architekt Volker Marterer präsentierte die baulichen und finanziellen Herausforderungen. Die nach aufwendiger Restaurierung entstanden Alters-Etagenwohnungen, in denen der historische Wert mit modernem Komfort verbunden wurde, konnten anschliessend in einem Rundgang besichtigt werden.

 

Niederlassung in der Romandie Highlight des Jahres
Im offiziellen Teil der Delegiertenversammlung richteten Regierungsrat Dr. Markus Heer und der Gemeindepräsident Thomas Kistler ein Grusswort seitens der politischen Behörden aus. Der Präsident Daniel Burri verkündet in seinem Jahresbericht die Niederlassung in der Romandie als Highlight. Die Zweisprachigkeit wurde ausgebaut und neue Mitglieder gewonnen. Auch das flexible Wohneigentum ist und bleibt ein wichtiges Thema für WOHNEN SCHWEIZ. «Es geht letztlich darum, dass Eigentum nicht zu einem Gut von Privilegierten wird, sondern auch für die Mittelschicht erschwinglich ist und für Personen im höheren Alter noch Sinn macht.»


Anerkennungspreis für herausragendes Projekt
Bereits zum sechsten Mal durfte die Stiftung WOHNEN SCHWEIZ den Anerkennungspreis für aussergewöhnliche und innovative Genossenschaftsarbeit vergeben. Die Auszeichnung ging diesmal in den Kanton Glarus. Fritz Landolt, Präsident der GAW Linth überzeugte mit seinem aussergewöhnlichen Projekt. Daniel Burri: «Wir dürfen heute ein herausragendes genossenschaftliches Bauprojekt auszeichnen, welches nicht nur aufgrund der Rettung einer historisch wertvollen Bausubstanz und der Aufwertung des Dorfkerns mit modernen Alterswohnungen überzeugt, sondern auch, aufgrund der engen Zusammenarbeit mit dem Gemeinwesen und des klaren Statements für den gemeinnützigen Wohnungsbau.» Der Anerkennungspreis ist mit CHF 15’000 dotiert.

 

Zum Abschluss der offiziellen Delegiertenversammlung orientierte Martin Tschirren, Direktor Bundesamt für Wohnungswesen, über die Situation und Perspektiven im Schweizer Wohnungsmarkt.

 

 

 

V.l.n.r. Daniel Burri, Präsident Stiftung WOHNEN SCHWEIZ; Fritz Hauser, Vizepräsident GAW Linth; Franz Landolt, Präsident GAW Linth