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16.11.2017

 

Das Bundesamt für Wohnungswesen BWO veröffentlicht die Studie „Gemeinnütziges Wohnen im Fokus – Ein Vergleich zu Miete und Eigentum, welche interessante Zahlen zur Bewohnerschaft von Baugenossenschaften und wichtige Erkenntnisse dazu liefert.

                      

Deutlich günstiger

Die heute vom BWO veröffentlichte Studie zeigt auf, dass gemeinnützige Wohnungen insbesondere in den urbanen Gebieten deutlich günstiger sind als herkömmliche Mietwohnungen. So kosten in den Schweizer Grossstädten kommerzielle Mietwohnungen pro Quadratmeter Wohnfläche im Durchschnitt ein Viertel mehr als Genossenschaftswohnungen. In den grossen Agglomerationen und den kleinen Kernstädten beträgt dieser Unterschied immer noch rund 15 Prozent. Grund dafür ist die Kostenmiete und die Tatsache, dass Genossenschaften ihr Kapital nicht ausschütten, sondern vollumfänglich dem Wohnzweck widmen.

 

Geringerer Wohnflächenverbrauch

Die Studie bestätigte ebenfalls, dass Genossenschaftsbewohner pro Kopf deutlich weniger Wohnfläche als andere Mieter sowie Wohneigentümer verbrauchen. Beim Verbrauch der Bodenfläche ist der Unterschied zwischen den genannten Gruppen noch grösser. So kommt die Studie unter anderem zum Schluss, dass gemeinnütziges Wohnen ein effizientes Instrument darstellt, um den Wohn- und Grundflächenverbrauch pro Kopf in der Schweiz nachhaltig zu senken.

 

Mit dieser Studie sind nun wieder verlässliche Zahlen und aktuelle Fakten zum gemeinnützigen Wohnungsbau verfügbar. Dies ist insbesondere im Hinblick auf die anstehende Debatte zum neuen Rahmenkredit für den Fonds de Roulement sehr wichtig.

 

Die Studie des BWO finden Sie hier.