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12.07.2017

 

Studie des Bundesamtes für Wohnungswesen zum Wohnungsmarkt

 

Rege Bautätigkeit in den letzten fünf Jahren

Eine neue Studie, welche durch Meta-Sys und der ZHAW im Auftrag des Bundesamtes für Wohnungswesen BWO durchgeführt wurde, stellt fest, dass sich der Wohnungsmarkt in der Schweiz seit 2015 am Entspannen ist und 2016 erstmals seit 2008 von einem ausgeglichenen Wohnungsmarkt gesprochen werden könne. Zur Entspannung beigetragen habe insbesondere die rege Bautätigkeit der letzten Jahre: Seit fünf Jahren übersteigt das durchschnittliche Wachstum des Wohnungsbestandes dasjenige der Haushalte um rund 10‘000 Einheiten.

 

Starke Preissteigerungen seit 2005

Allerdings, so die Studie, hat auch der Preisschub der letzten Jahre eine dämpfende Wirkung auf die Nachfrage nach Wohnraum: Im Zeitraum zwischen 2005 bis 2011 verteuerte sich das Wohneigentum um 40% und die Marktmieten um rund 20%.

 

Nach wie vor ein Mangel an preisgünstigen Wohnungen

Hinsichtlich der Entspannung am Mietwohnungsmarkt gibt es gemäss der Studie zwischen den verschiedenen Segmenten grosse Unterschiede: Während das Angebot im oberen Preissegment gross ist, fehlt es nach wie vor an preisgünstigen Wohnungen. Dies führe gemäss der Studie insbesondere in städtischen Gebieten wie Zürich, Winterthur, Genf, Lausanne, Luzern, Zug, Bern und Thun zu Versorgungsengpässen in diesem Preissegment. In diesen Regionen weisen sowohl das mittlere wie auch – noch verstärkt – das untere Preissegment im Mietwohnungsmarkt einen anhaltenden Nachfrageüberschuss auf, so der Bericht.