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27.01.2014

 

Der Anteil  der Genossenschaften am Schweizer Wohnungsmarkt ist auf unter vier Prozent gesunken

 

Die neusten Zahlen, welche das Bundesamtes für Statistik Anfang Jahr im Rahmen der Auswertung über die Gebäude von Genossenschaften und anderen gemeinnützigen Wohnbauträgern publiziert hat, zeigen ein klares Bild: Der Marktanteil der Genossenschaften in der Schweiz ist in den letzten zehn Jahren stark zurückgegangen und beträgt aktuell noch rund 4 Prozent. Im Jahr 2000, bei der letzten Volkszählung, betrug dieser noch 5.1 Prozent. 

 

Bei vielen Baugenossenschaften besteht der Wille, neuen preisgünstigen Wohnraum zu erstellen. Die konkreten Projekte scheitern jedoch vielfach an den hohen Bodenpreisen bzw. dem knappen verfügbaren Baulandressourcen. Dabei zeigen die Zahlen des Bundesamtes klar auf, dass die Baugenossenschaften im Vergleich zu anderen Bauträgern sehr nachhaltig bauen und die verfügbaren Bodenressourcen optimal nutzen.

 

Gerade unter diesen Voraussetzungen ist die aktive politische Arbeit von WOHNEN SCHWEIZ ein wichtiges Element zur stetigen Verbesserung der gesetzlichen und politischen Rahmenbedingungen zugunsten des gemeinnützigen Wohnungsbaus. Die zwei im 2013 eingereichten Motionen zur Verwendung der Mehrwertabgabe für die Förderung des gemeinnützigen Wohnungsbaus und zur Festsetzung der Förderung des gemeinnützigen Wohnungsbaus im Zweckartikel des RPG zielen ebenfalls in diese Richtung.

  

Ergänzende Informationen des BWO können unter dem folgenden Link abgerufen werden: 

http://www.bwo.admin.ch/dokumentation/00101/00530/00531/index.html?lang=de